Fotografin aus Münster gewinnt beim ersten Münsteraner Fotomarathon

Ausstellung und Siegerehrung zum #FMMS2018

Am vergangenen Wochenende (17. / 18.11.) war es endlich soweit. Im Rahmen der Ausstellung im Mühlenhof-Freilichtmuseum, bei der alle 71 abgegebenen Fotoserien erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden,  fand die Siegerehrung und damit die Bekanntgabe der besten 10 Serien statt. 

Zum ersten Münsteraner Fotomarathon hatten sich 83 Personen angemeldet.  Am Tag des Fotomarathons (am 29. September 2018) erschienen davon 74 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wovon 71 am Zielpunkt ihre Fotoserien abgegeben haben.

v.l.n.r.: Sonja Ulm, Thomas Mohn, Alessandro Chiodo und Martin Möller

Die unabhängige 4-köpfige Jury, bestehend aus Sonja Ulm, Allesandro ChiodoMartin Möller und Thomas Mohn, traf sich im Vorfeld zur Ausstellung, um die 10 besten Serien zu ermitteln und in eine Reihenfolge (Platz 1 – 10) zu bringen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe, schließlich waren 852 (!) Fotos zu beurteilen …  

And the winner is … 🙂

Barbara Thiem gewinnt ersten Münsteraner Fotomarathon

Barbara Thiem aus Münster hat mit ihrer Serie #361 die Jury überzeugt und den 1. Platz erzielt – gefolgt von Michaela Kanthak aus Essen (Serie #259 auf Platz 2) und Richard_B aus Laer (Serie #298 auf Platz 3).

Die 4 Juroren sahen das Hauptthema “Wo Licht ist, ist auch Schatten” sowie die 12 Fototitel mit diesen Serien am besten umgesetzt.

Gruppenfoto mit allen Preisträgern

Die TOP 10 im Überblick

  1. Barbara Thiem #361
  2. Michaela Kanthak #259
  3. Richard_B #298
  4. Gerit Wissing #355
  5. Kristian Pichol #278
  6. Anette Zander #277
  7. Jan Drees #328
  8. Wilsson M. Kohnert #368
  9. Isabell Kulbe #218
  10. Markus Hövel #237

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an alle Preisträger!

Platz 1 Serie #361 Barbara Thiem (Münster)

Platz 2 Serie #259 Michaela Kanthak (Essen)

Platz 3 Serie #298 Richard_B (Laer)

Übrigens: Die Fotoserien der anderen Preisträger 4 – 10 sowie weitere ausgewählte Fotos und Serien, die uns (dem Orga-Team) aufgefallen sind, werden wir in den nächsten Tagen und Wochen hier auf unserer Homepage vorstellen.

Also, am besten gleich den Newsletter abonnieren und keinen Beitrag verpassen! 😉

Fotos der Teilnehmer sowie Bilder rund um unser Event zeigen wir auch hier:

Bestes Foto

Auch wenn es bei unserem Fotomarathon um die Erstellung einer Fotoserie und nicht um ein einzelnes Foto ging, ist den Juroren das Foto “Warp 4” von Richard_B aufgefallen und haben es zum “Besten Foto des FMMS2018” gewählt. Das Foto hat bei ihnen aufgrund der verschiedenen Bildebenen, die zu einer einzigen Ebene zu verschmelzen scheinen, einen besonderen Eindruck hinterlassen.

Jüngste Teilnehmerin

Und “last but not least” gebührt Fritzi Stiller mit ihrer Serie #364 als 10-Jährige und damit als jüngste Teilnehmerin des Münsteraner Fotomarathons eine besondere Anerkennung. Auch sie hat mit ihrer Teilnahme und ihrer tollen Serie einen bleibenden Eindruck bei der Jury und dem Orga-Team hinterlassen.

Wir sagen Danke …

allen Teilnehmern für den tollen Tag und Eure wunderbaren Fotos. Ohne Euch wäre der erste Münsteraner Fotomarathon nur eine fixe Idee von ein paar verrückten Fotofreunden geblieben. 😉 Ihr habt den Tag des Fotomarathons und die Siegerehrung zu einem nachhaltigen Erlebnis für uns gemacht, an den wir uns noch lange erinnern werden.

den 4 Juroren Sonja Ulm, Allesandro ChiodoMartin Möller und Thomas Mohn, für die investierte Zeit und die Geduld, mit der Ihr die 10 besten Fotoserien ausgewählt habt. Die Aufgabe war wirklich nicht leicht.

dem Mühlenhof-Freilichtmuseum, insbesondere Frau Berner, für die Möglichkeit die Fotoserien in Ihren Räumlichkeiten ausstellen zu dürfen. Danke, dass Sie uns so tatkräftig unterstützt haben.

unserem Hauptsponsor, FOTO KÖSTER, insbesondere Frau Nicole Raschke und Herrn Björn Effing, für die Unterstützung beim Druck der Fotoserien und die großzügigen Sachspenden, die wir als Preise an unsere Sieger weitergeben durften.

unseren weiteren SponsorenMatthias Haltenhof , Calvin HollywoodKathi & ChrisStephan Wiesner, Real , Fotohaus Wolbring und Marktkauf Loddenheide  für die tollen Sachpreise, Give-aways und Gutscheine, über die sich unsere Gewinner sehr gefreut haben.

der Alexianer Waschküche , insbesondere Frau Denise Köpke, für die vielen Abende und den Tag des Fotomarathons, an denen wir Ihr Bistro für die Vorbereitung und die Durchführung (als Start- und Zielpunkt) nutzen durften.

dem Hier und Jetzt (Restaurant des Studierendenwerks Münster), für die Gelegenheit, Ihre Räumlichkeiten am Tag des Fotomarathons für die Zwischenstation nutzen zu dürfen. Die Lage am Aasee war für viele Teilnehmer offensichtlich inspirierend, wie man den dort entstandenen Fotos ansehen kann. 

Das Orga-Team des ersten Münsteraner Fotomarahons
Fotofreunde Münsterland e.V.

5 Replies to “Fotografin aus Münster gewinnt beim ersten Münsteraner Fotomarathon”

  1. Zunächst einmal: Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht, ich fand die Organisation wirklich klasse, dass es nur eine Zwischenstation gab, die fußläufig zu erreichen war, fand ich wirklich positiv, alle waren super nett und die Themen haben wirklich Spaß gemacht.
    Die Entscheidungen der Jury kann ich allerdings nicht im Ansatz nachvollziehen, mir fehlt völlig das Verständnis. Bei Platz 1 ist absolut kein roter Faden geschweige denn die Umsetzung des Oberthemas zu erkennen. Schwarz weiß und bunt in einer Serie gemixt, und dann noch so willkürlich. Mich würde wirklich sehr die Begründung der Jury hierzu interessieren. Platz 2 hat ebenfalls das Oberthema außer acht gelassen und hat zudem den anfänglichen Seriencharakter der Makrofotografie mal unterbrochen, mal wieder aufgenommen usw .. Aber der absolute Knaller ist Platz 3. Wie kann man ein Foto mit Spielkarten, die in einer Ebene liegen derart verwackeln? Und dazu noch dieser schreckliche Kontrast (zu viel mit dem Effektfilter gespielt?). Und bei dem Bild zu Warp 4: Ist das ein Finger unten rechts in der Ecke? Ich bin wirklich ein bisschen schockiert, mit was für Fotos man gewinnen kann. Hut ab zu der 10-Jährigen. Deine Serie finde ich besser als die ersten drei Plätze zusammen, denn diese zeigt wirklich viel Ideenreichtum! So klasse die Organisation war, so unstrukturiert scheint die Jury Entscheidung. Wirklich schade …

  2. Hallo Pippilotta,

    Danke für Deine Anmerkungen. Wir freuen uns, dass Dir der Fotomarathon sowie die Organisation so gut gefallen haben und Du sehr viel Spaß hattest. So soll es sein! 😉

    In die Entscheidung der unabhängigen Fachjury haben wir, als Orga-Team, nicht eingegriffen und werden dies auch zukünftig nicht tun. Ich kann Dir aber versichern, dass sich die Juroren die Auswahl nicht leicht gemacht haben. Insofern ist deren Entscheidung von uns, genauso wie von den Teilnehmern, zu akzeptieren und respektieren.

    Gerne nehmen wir aber Deine kritischen Anmerkungen auf und werden sie in unsere Überlegungen für den Fotomarathon 2019 einfließen lassen … bei dem wir Dich hoffentlich wieder als Teilnehmerin begrüßen dürfen.

    Viele Grüße
    Das Orga-Team des #FMMS2018

  3. Wirklich schade, dass keinerlei Jury-Begründungen zu den Siegerserien veröffentlicht wurden, sodass man diese Entscheidung auch nachvollziehen könnte (auch wenn man es nicht zur Ausstellung und Siegerehrung geschafft hatte).
    Auch sehr schade ist, dass die weiteren Siegerserien bislang ebenfalls nicht veröffentlicht wurden. Vielleicht kann/wird dies ja noch nachgeholt!

    Die Organisation des Fotomarathons war aber wirklich spitze!

    1. Liebe Meike,
      vielen Dank für Dein positives Feedback bezüglich der Organisation. Das motiviert uns für 2019! 😉

      Wir werden übrigens alle 10 Siegerserien veröffentlichen und hier auf unserer Homepage und den sozialen Medien zeigen. Darüber hinaus beabsichtigen wir auch andere Serien oder Einzelbilder zu zeigen, die uns aufgefallen sind. Bitte hab daher noch ein wenig Geduld. Wir “arbeiten” daran … 😉

      Deinen Hinweis auf die Jury-Begründung nehme ich gerne auf und leite Deinen Wunsch an die Juroren weiter.

      Dir und allen Lesern wünsche ich noch einen schönen Sonntag …
      Stephan

  4. Liebe Pippilotta,

    Es tut mir leid, das meine Bilder nicht deiner Vorstellung von Fotografie entsprechen, aber die Fotografie kann mehr als Schärfe und Schön.

    Kannst du dir vorstellen, das man Unschärfe auch als Gestaltungselement einsetzen kann. Wenn du die Spannung eines Kartenspieles darstellen möchtest, ist Unschärfe ein legitimes Mittel. Meine Bilder spielen mit dem Thema, der Inhalt ist wichtig, nicht das technisch Machbare.

    Die Kontrastspielerei war für mich eines der möglichen Mittel um die Extreme -Licht und Schatten- als Faden durch die Bilder zu ziehen.

    Betrachte einmal vorrangig den Inhalt meiner Bilder, dann verstehst du meine Sichtweise auf heutige Fotografie.
    Die Zeit der „blonden“ Fotografie (nur „schön“), nur Postkarte, hat sicher ihre Berechtigung, aber bringt mich in der Fotografie nicht weiter und war in diesem Wettbewerb auch nicht gefordert.
    Scheinbar hatte die Jury eine ähnliche Sichtweise .

    Es waren viele gute Serien dabei, aber viele hatten das Hauptthema aus den Augen verloren. Bin gespannt auf deine Bilder.

    Herzliche Grüße
    Richard_B

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